Das Projekt

Kaffeebauern aus der Sierra Mixteca

Teikei - Das Projekt

Teikei Coffee ist ein Non-Profit-Unternehmen, das den traditionellen, oft kolonial geprägten Kaffeemarkt durch das Konzept der globalen Solidarischen Landwirtschaft (Community Supported Agriculture / CSA) revolutionieren möchte.

Hero-Bild Nuyóó Beans

Das Konzept der solidarischen Kaffeewirtschaft

Vorfinanzierung der Ernte: Konsumenten in Europa binden sich für ein Jahr und zahlen ihren Kaffeeanteil im Voraus.

Planungssicherheit für Erzeuger: Unabhängig von schwankenden Weltmarktpreisen erhalten die Farmer ein verlässliches Einkommen.

Gemeinsames Risiko: Ernteausfälle, beispielsweise durch Pilzbefall, werden von der gesamten Verbrauchergemeinschaft solidarisch mitgetragen.

Die Gemeinschaft

Anbau und Partnerschaft in Mexiko

Lokale Kooperation: Die Rohware stammt von indigenen Kleinbauern aus der mexikanischen Bergregion Oaxaca (Santiago Nuyóó).

Biodynamische Landwirtschaft: Biologen schulen die Farmer vor Ort in ökologischen Anbaumethoden.

Kosmischer Bezug: Die Anbaumethoden harmonieren mit der traditionellen Naturphilosophie und dem Mondkalender der Mixteken.

Nachhaltige Agroforstsysteme: Die Kaffeepflanzen wachsen im Schatten von Mischwäldern, was die Artenvielfalt schützt.

Beladen Segelschiff

Emissionsfreier Transport und Vertrieb

Transport per Windkraft: Die Kaffeebohnen werden einmal jährlich mit einem Frachtsegler über den Atlantik nach Hamburg transportiert.

Gemeinschaftliches Entladen: Nach der Ankunft am Hafen helfen Mitglieder der Kaffeegemeinschaft beim Löschen der Fracht.

Lokale Weiterverarbeitung: Die Bohnen werden CO₂-neutral transportiert, geröstet und unter anderem im eigenen Café in Hamburg ausgeschenkt.

Das Teikei-Projekt versteht sich als lebendiges Gegenmodell zur Ausbeutung im globalen Großhandel und demonstriert, dass internationaler Handel auf Augenhöhe sowie ökologische Kreislaufwirtschaft realisierbar sind. Mehr erfahren auf der Website von Teikei.